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Sonntag, 25.08.2019


Bundesregierung fordert weiteren Einsatz für Rohingya

Ethnische und religiöse Säuberungen darf die internationale Staatengemeinschaft nicht hinnehmen - so Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit

Berlin - Die Bundesregierung hat eine Rückkehr der Rohingya in ihrer Heimat bei freier Religionsausübung gefordert. "Ethnische und religiöse Säuberungen darf die internationale Staatengemeinschaft nicht hinnehmen", mahnte der Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), am Donnerstag in Berlin.

Grübel äußerte sich aus Anlass des zweiten Jahrestages der Vertreibung der Rohingya aus Myanmar. Damals wurde hunderttausende der mehrheitlich muslimische Minderheit der Rohingya aus ihrer Heimat Myanmar vertrieben. Sie leben seitdem überwiegend in Flüchtlingslagern in Bangladesch.

"Wir dürfen diese Menschen nicht alleine lassen; das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit unseres Einsatzes für weltweite Religionsfreiheit", betonte Grübel. Die bisherigen internationalen Anstrengungen seien beachtlich, aber sie reichten nicht. Der Dialog mit der Regierung Myanmars zum Umgang mit religiösen und ethnischen Minderheiten sowie zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit müsse fortgeführt und intensiviert werden.